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ökonomischen Gelenkbelastung und physiologischen Körperstatik:
“Richtig koordinierte Bewegungsabläufe sind der Schlüssel zu Schmerzfreiheit und Beweglichkeit”
Physiologisch koordinierte Bewegungsabläufe erhalten die, bzw. führen zur optimalen Funktion unseres Bewegungsapparates. Hierbei sind 4 übergeordnete Prinzipien in der Natur – und so eben auch im menschlichen Körper – zu finden.
- Polarität: Je zwei Pole des Körpers führen in ihrer Bewegung zueinander klar definierte Bewegungen aus.
- Aufrichtung: Die Aufrichtung gegen die Schwerkraft ist elementarer Bestandteil der menschlichen Evolution
- Gewölbe: Gewölbestrukturen verleihen dem Körper Stabilität aus sich selbst heraus.
- Spirale: Die spiralige Ausrichtung unserer Körperstrukturen erlaubt energiesparend Kraft aufzunehmen und wieder abzugeben.
Angewendet werden diese Grundsätze in der Prophylaxe und Therapie von Störungen des Bewegungsapparates.
Trainieren statt operieren
Kennen Sie den Spruch “Sage mir zu wem Du gehst, und ich sage Dir wie Du behandelt wirst”. Nachweislich werden in den Einrichtungen, die selbst Operationen durchführen, mehr Patienten Operationen verordnet als in Einrichtungen, die nicht selbst diese Möglichkeit besitzen. Aber ist es nicht seltsam, daß gerade diejenigen, die gerne Operationen anordnen, selbst weniger dazu geneigt sind sich selbst unters Messer zu legen?
Freiwilliger Verzicht: Gianfranco Domenighetti, Leiter des Gesundheitsamtes Tessin, hat untersucht, wie häufig Ärzte eine bestimmte Operation bei sich selbst durchführen lassen würden. Fazit: Im Schnitt legen sich Ärzte 30 Prozent seltener unters Messer als der Durchschnittsbürger. Besonders zurückhaltend sind Schweizer Ärzte, wenn es um die Entfernung von Mandeln, Hämorrhoiden, Gallenblasen, Bandscheiben und Menisken geht.
Die Natur bevorzugt ökonomische Bewegungsabläufe um Strukturen lebenslang funktionsfähig zu erhalten. Strukturen werden in einem ausgeglichenen Spannungsfeld ökonomisch belastet. Maximale Anspannung einerseits und maximale Entspannung andererseits sind im Alltag nicht sinnvoll und führen zu einem Spannungsungleichgewich, das zu frühzeitigem Funktionsverlust und Verschleiß führen kann.
Jeder Mensch trägt das Potential zur Nutzung dieser Prinzipien in sich, verkörpert in der Anordnung seiner anatomischen Strukturen. Ungleichgewichte in der Muskulatur, im Kapselbandapparat und in den Gelenkstellungen müssen gelöst werden. So ist es möglich die von Natur aus vorgegebenen Haltungs- und Bewegungsmuster zu integrieren und im Alltagsleben zu verankern.
Beispielhafte - an Alltagsbewegungen orientierte - Eigenübungen zur physiologischen Bahnung koordinierter Bewegung zur Korrektur einer insuffizienten Körperstatik
Wackelbrett zur Stabilisierung bei Fussfehlstellungen
Beckenaufrichtung im Einbeinkniestand vergrössert die Beckenbeweglichkeit und erlaubt eine grössere Schrittlänge beim Laufen
Eigenmobilisation von Brustwirbelsäule und Rippen
Öffnen und schliessen der Rippen ähnlich der abwechselnden Bewegung des Brustkorbs beim Gehen
Hüftachter trainiert die natürliche Hüftbewegung im Gehen
Beckenaufrichtung im Einbeinstand trainiert die aussen- und innenspiralige Verschraubung des Beckens im Gehen.
Alle Bewegungsmuster werden zuerst passiv ermöglicht, bevor der Patient lernt, diese selbst auszuführen und in Alltagsbewegungen selbstverständlich einfliesen zu lassen.
Bildung statt Therapie!
Patienten werden bei dieser Herangehensweise weniger passiv therapiert, dafür vermehrt eigenverantwortlich aktiv «geschult». Das vermittelte Know-how ist alltagstauglich, an spezifische Bewegungsaufgaben und an die individuellen Symptome angepasst.
Für den Patienten sind häufig weniger Kraft- und Dehnungsübungen zur optimalen Funktion des Bewegungsapparates notwendig, sondern vor allem das nötige Wissen und Bewusstsein der optimalen Bewegungskoordination.
Schwerpunkt dieser Therapie ist die eigenverantwortliche Optimierung der Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten im Alltag.
So können z.B. Skoliose, Beckentorsion, Beckenschiefstand, Abweichungen der Beinachsen, Knick-, Senk-, Spreiz-, Hohl- und Plattfüsse und daraus resultierende Schmerzen von Wirbelsäule, Hüfte, Knie und Fussgelenken behandelt werden.
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Praxis für funktionelle Schmerztherapie; Osteopathie, Triggertherapie, Bewegungsanalyse, Stosswellentherapie. Haupttätigkeitsfeld ist die Behandlung von akuten und chronischen Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Nackenschmerzen. Filderstadt Nürtingen
Behandlung von Rückenschmerzen, Tinnitus, Ohrgeräusche, Blockierungen, Verspannungen, Schwindel, Nachenschmerzen, Schulterschmerzen, steifer Nacken, HWS-Syndrom, Lumbago, Hexenschuss, Angewandte Therapien sind Osteopathie, Bewegungsanalyse bei Skoliose, Kyphose, Buckel, Rundrücken, Triggertherapie, Massage, Gewebetherapie
Schwerpunktpraxis für funktionelle Schmerztherapie des BewegungsapparatesKopfschmerz, Fersensporn, Meniskus, Beinachse, Körperstatik, BeckenschiefstandMigräneRückenschmerzen, Blockierter Wirbel, verrenkter Rücken, Kopfgelenke, Halswirbelsäule, HWS, Lendenwirbelsäule, LWS, Rippenblockierung, ThorakalsyndromPraxis in Filderstadt und Unterensingen, Landkreis Esslingen, Autobahnausfahrt Wendlingen, Deizisau, Plochingen, Nürtingen, Denkendorf, Wirbelsäulenspezialist, Rückenübungen, Wirbelsäulentherapie, Bandscheiben, Bandscheibenvorfall, Protrusion, Prolaps, Kräftigungsübungen, manuelle Therapie, Dorn, Breuss, Bowen, nicht Myoreflex, Spannungskopfschmerz, Knickfuss, Senkfuss, Spreizfuss, Plattfuss, Erschöpfung, Belastungskopfschmerz...
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