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Hämatogene Oxidationstherapie bei Durchblutungsstörungen
(H.O.T. Sauerstofftherapie)

Durchblutungsstörungen haben vielfältige Auswirkungen; je nach Lokalisation und Ausmaß der Erkrankung.

Am Gehirn führt chronische Mangeldurchblutung zu Müdigkeit, Vergeßlichkeit, Konzentrationsstörungen - akute Mangeldurchblutung kennen wir hier z.B. als Schlaganfall.

Am Herzen führt chronische Mangeldurchblutung zu Erschöpfung, Leistungsschwäche, Stechen in der Brust (Angina pectoris) - in Extremsituationen kann dies zum akuten Herzinfarkt führen.

An Armen und Beinen führt chronische Mangeldurchblutung zu ständig kalten Extremitäten, Mißempfindungen, Eingeschränkter Gehstrecke (“Raucherbein”, “Schaufensterkrankheit”, Claudicatio intermittens), Wundheilungsstörungen (Ulcus cruris, “offenes Bein”) bis hin zum Gangrän (Absterben von Gewebe).

Ursachen sind - wie überall in der Medizin - vielfältiger Natur (diabetische Gefässverengung, Arteriosklerose bedingt durch Rauchen, erhöhte Blutfettwerte, erhöhtes Homocystein, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, ...). Gemeinsam ist nur die mangelnde Versorgung der Zellen mit lebenswichtigem Sauerstoff.

Sauerstoff wird im Blut an Erythrozyten (rote Blutkörperchen) gebunden. Der Sauerstoffaustausch (vom Erythrozyt zur Zelle) findet in Kapillaren (kleinste Gefäße) statt. Um durch diese Gefäße fließen zu können, muß der Erythrozyt in der Lage sein, seine Form zu verändern - er muß elastisch sein.
Häufig finden wir eine sog. Erythrozytenstarre - die Erythrozyten können die Engstellen hierbei wegen der mangelnden Verformbarkeit nur schwer passieren.

 

H.O.T. nach Prof. Wehrli
Hämatogene Oxidations Therapie

Bei dieser Methode werden Blut, Lichtenergie und Sauerstoff einem physikalischen und photochemischen Prozess ausgesetzt. Das körpereigene Blut wird dadurch zum Medikament, das in der Lage ist die Sauerstoffverwertung (Zellatmung), sowie die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern

Die H.O.T. ist für den Patienten vom Ablauf her vergleichbar mit einer Infusion.
Eine kleine Menge Blut wird entnommen, mit medizinischem Sauerstoff aufgeschäumt und unter UV-Bestrahlung langsam reinfundiert. Es werden nur Einmalmaterialien verwendet. So ist ein Infektionsrisiko praktisch ausgeschlossen.
Die Häufigkeit der Behandlungen richtet sich nach dem Krankheitsbild. In der Regel kommt man mit einer Kur von 7-10 H.O.T.-Behandlungen aus. Eine Behandlung dauert ca. 40 Minuten.
 

 

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